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Richtfest für 13 Energiesparwohnungen – Energieverbrauch liegt 25 Prozent unter den Vorgaben für ein Kfw-40-Haus


(Quelle: PNP, 27.11.2008)
Deggendorf. Beim Neubau von 13 Energiesparwohnungen auf dem einstigen Ballach-Grundstück am Westlichen Stadtgraben konnte gestern Richtfest gefeiert werden. Im März diesen Jahres war mit den ersten Arbeiten - dem Abbruch der einstigen Kfz-Werkstätten - begonnen worden. Nach altem Brauch ließ Zimmermann Peter Wolf in luftiger Höhe neben dem bunt geschmückten Richtbaum den Bauherrn
hochleben und leerte sein Glas auf dessen Wohl. Bauherrn sind Manfred und Edith Neulinger aus Obernzell, bzw. deren Bauträgergesellschaft. Auf dem einstigen Grundstück der Kraftfahrzeugwerkstätte Ballach entstehen 13 Wohnungen zwischen 38 und 145 Quadratmeter Wohnfläche. Laut Neulinger liege der Energieverbrauch sogar noch 25 Prozent unter den Vorgaben für ein Kfw-40-Haus. Unter Kfw-40-Haus ist zu verstehen, dass der maximale Primärenergiebedarf nicht mehr als 40 kW/h pro Quadratmeter und Jahr betragen darf.

Laut Neulinger liege der berechnete Energieverbrauch bei rund 1,7 Litern Heizöl pro Quadratmeter und Jahr. „Das ist schon sehr nahe am Passivhaus,“ so Neulinger. Die gute Energiebilanz werde erreicht durch ein Blockheizkraftwerk, in dem mit Biomasse Wärme für die Raumheizung und die Warmwasserbereitung und elektrischer Strom erzeugt wird. Strom, der in der Wohnanlage nicht verbraucht wird, wird in das öffentliche Netz eingespeist, teilte Neulinger mit. Alle Wohnungen sind mit Fußbodenheizung ausgestattet. Störende Heizkörper gehören in der Wohnanlage am Westlichen Stadtgraben der Vergangenheit an. Für frische Luft in den Wohnungen sorgt eine Lüftungsanlage, die mit einer Wärmerückgewinnung gekoppelt ist. 90 Prozent der in der Abluft gespeicherten Wärme werden auf diese Weise ein zweites Mal genutzt.

Wegen der schwierigen Grundwasserverhältnisse und wegen der Bebauung in der Umgebung wurde auf eine Unterkellerung der Gebäudes verzichtet. 70 Rüttelsäulen aus Stahlbeton, die bis neun Meter in den Untergrund getrieben worden sind, sorgen für ein sicheres Fundament des Bauwerks. Die Fertigstellung der Wohnungen ist für Mai 2009 vorgesehen. Das Richtfest nahm Manfred Neulinger zum Anlass, den am Bau beteiligten Firmen und Planern für ihre bisher geleistete Arbeit zu danken. - bb

 

Rohbau hat begonnen


Nach erfolgreichem Fundament mit Rüttelsäulen hat jetzt der Rohbau begonnen. Wir freuen uns schon auf eine erfolgreiche Bauphase!

 

76 Rüttelsäulen sorgen für ein sicheres Fundament


(Quelle: PNP, 29.07.2008)
Deggendorf. 13 Eigentumswohnungen mit eigenem Mini-Blockheizkraftwerk zieht der Obernzeller Bauträger, die Manfred Neulinger GmbH, momentan zwischen Westlichem Stadtgraben und Zwingergasse hoch. Weil Edith und Manfred Neulinger Wert auf ein stabiles Fundament legen, haben sie sich dazu entschlossen, die Lasten des Gebäudes durch ein spezielles Gründungsverfahren in tiefer liegende tragfähige Schichten abzutragen. 76 so genannte Rüttel-Ortbetonsäulen mit einem Durchmesser von 32 Zentimetern wurden bis zu einer Tiefe von acht bis neun Metern eingebracht. Auf ihnen werden die zwischen 38 und 125 Quadratmeter großen Wohnungen gebaut. Noch heuer sollen sie bezugsfertig sein. Die Neulingers setzen bei der Anlage auf offene Architektur und modernsten Komfort. In dem Kfw-40-Haus mit der Adresse Westlicher Stadtgraben 13 wird auf der nach Süden ausgerichteten Dachseite eine große Solaranlage installiert. Im Mini-Blockheizkraftwerk wird die Energie nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung selbst erzeugt. Ein zeitgemäßer Ersatz, nachdem die alten Gebäude in Gasse und Graben zusehends verfallen waren.
mic/Foto: Binder